3. Etappe

Binn – Binntalhütte – Albrunpass – Scatta Minoia – Lago Vannino – Rifugio Margaroli

Albrunpass
Albrunpass

Das Binntal ist bekannt für seinen Mineralienreichtum, auch Flora und Fauna sind äusserst vielfältig. Die Dörfer und ihre Weiler mit den sonnengebräunten Häusern sind durchwegs gut erhalten und liegen in einer intakten Kulturlandschaft, welche heute noch mit viel Aufwand und Liebe gepflegt wird.

In Binn befinden wir uns sozusagen im Herzen des Landschaftsparks Binntal. Der Landschaftspark Binntal umfasst das gesamte Gebiet der Gemeinden Binn, Ernen (mit Ausserbinn, Mühlebach, Steinhaus), Grengiols, Bister, Niederwald und Blitzingen. Er erhielt 2011 das Label Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung. In den Regionalen Naturpärken werden der Schutz und die Pflege wertvoller Lebensräume und besonders schöner Landschaften mit der wirtschaftlichen Entwicklung verknüpft. Landwirtschaft, Tourismus und Gewerbe sollen von den landschaftlichen Vorzügen profitieren, diese aber gleichzeitig schonend behandeln. Ziel ist ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Erhaltung und Entwicklung.

Mit der heutigen Etappe folgen eine oder zwei Übernachtungen (wenn man die heutige Etappe aufteilt) in alpiner Umgebung mit dem Alpenclub als Gastgeber. Der Einstieg ist gemütlich und führt zum Weiler Fäld mit seinem intakten und harmonischen Ortsbild. Auch die durchwanderten Landschaften sind grandios: einerseits sind sie geprägt von unterschiedlichsten Gesteinsarten, dann durch Moor- und Auenlandschaften, Berg- und Stauseen, durch einmalige Ausblicke auf Gipfel und Täler und ebendurch die Übernachtungen an einsamen Orten auf über 2000 m über Meer. Mit dem Überschreiten der Grenze wechselt neben der Farbe der Wegweiser auch das Ambiente. Südwestlich des Albrunpasses erstreckt sich das Gebiet des Naturparks Parco Naturale Veglia-Devero, dem ältesten Naturparks des Piemonts.